Bald wieder da. ;-)

Wie du weihnachtliche Kinderfotos & Grußkarten selber machst

Eine Schritt-für-Schritt Anleitung

 

Hey starke Mama!

Passend zur Vorweihnachtszeit möchte ich dir heute eine Schritt-für-Schritt Anleitung an die Hand geben in der ich dir zeige, wie du ein kleines Fotoshooting mit deinem Baby oder Kind gestalten kannst.

Und ich zeige dir auch, wie du aus den Fotos die beim Fotoshooting entstanden sind eine weihnachtliche Grußkarte zaubern kannst.

Lass uns starten!

 

Schritt 1: Das Fotoshooting mit deinem Baby oder deinen Kindern

Dein kleines „Fotostudio“ solltest du in einem Raum aufbauen, der so viel Licht wie möglich abbekommt!

Denn gerade jetzt im Winter ist es häufig bewölkt.

Solltest du doch einen sehr sonnigen Tag erwischen (was ich dir wünsche!!), dann empfehle ich dir einen Raum, der in Richtung Norden oder Osten ausgerichtet ist. Diese Räume sind gerade bei direkter Sonneneinstrahlung schön hell.

Und: Es gibt keine direkte Sonneneinstrahlung im Norden. Im Osten ist der frühe Morgen vor 10 / 11 Uhr ungünstig.

Fotohintergrund für Fotoshooting aufhängen im richtigen Raum

Bei Amazon kannst du dir ganz niedliche Hintergründe für günstiges Geld einkaufen ohne selbst Hand anlegen zu müssen.

Eine Suche nach „Fotohintergrund“ sollte hier erfolgreich sein.

Je nach Größe beginnen die Hintergründe ab ca. 15 bis 30 Euro. Hierfür empfehle ich dir den Anbieter „Azurex“ auf Amazon. Die Preise halten sich hier im Rahmen.

Such dir am besten aus, was dir gefällt.

Du solltest für dein Shooting mit Baby oder Kleinkind bis 2 Jahre eine Hintergrundgröße von 1,5 Meter x 2 Meter oder 1,5 Meter x 3 Meter bevorzugen.

 

Hast du mehrere Kinder in unterschiedlichem Alter, dann macht eine Größe von 2 Meter x 4 Meter durchaus Sinn! Hier ist dann aber aufgrund des höheren Preises zu überlegen, ob ein Besuch bei einer professionellen Fotografin mehr Sinn macht!

Möchtest du nur Gruppenbilder mit Gesicht und Oberkörper erstellen, dann ist ein Hintergrund mit Größe 3×2 Meter toll. Hier passen bis zu 5 Kinder ohne Probleme mit aufs Bild.

Fotohintergrund für Fotoshooting mit Klammern aufhängen

Fotohintergrund für Fotoshooting mit Klammern (Baumarkt) aufhängen!

 

Was du noch für dein Fotoshooting brauchst:

  • Bügeleisen (um ev. den Hintergrund zu bügeln)
  • Klammern aus dem Baumarkt
  • Kuscheltiere zum spielen / animieren
  • Kleines Spielzeug / Instrumente wie Rassel, Xylophon, etc.
  • Gute Laune!
  • Geduld!
  • Deine KAMERA 🙂

 

Schritt 2: Das Fotoshooting durchführen

Nun haben wir alles beisammen, was wir für ein gutes Fotoshooting mit deinem Baby oder deinem Kind benötigen. Bevor du beginnst zu fotografieren ist noch eine Kleinigkeit zu beachten.

 

Dein Kind sollte:

  • gut gelaunt sein (zumindest halbwegs)
  • keinen Hunger haben
  • ausgeschlafen sein

 

Wenn dein Baby noch nicht sitzen kann, halte eine passende Schale, einen Korb oder etwas anderes bereit in dem es gut sitzen kann. Dadurch kann es dir nicht sofort weg krabbeln und du hast gute Chancen auf scharfe Fotos. 😉

 

!

Mit der Babyanimation solltest du dir nicht zu viel Zeit lassen. Je kleiner das Baby oder Kind, umso schneller wird es ungeduldig.

Bei einem Baby das halbwegs sitzen kann sind es ca. 10-30 Minuten. Bei einem 2jährigen Kind bis ca. 1 Stunde. Bei dieser einen Stunde bleibt es dann auch einige Jahre. 😉

Wenn die Animation und das Spielen nicht sofort klappt, versuche es einfach weiter. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! 🙂

Weihnachtliches Fotoshooting mit Kind

Für den Notfall – falls es dir schwer fällt zu fotografieren und gleichzeitig zu spielen – solltest du jemand zweites mit zu deinem Fotoshooting einladen. Zum Beispiel eine befreundete Mama oder deinen Mann.

 

Solltest du zu wenig Licht für dein Fotoshooting im Raum haben, dann benutze am besten den integrierten Blitz der Kamera. Die Blitzmessung der meisten Kameras läuft vollautomatisch ab und du musst nichts weiter tun. Außer ihn zu öffnen bzw. zu aktivieren. 😉

 

Bitte wähle das Bildformat RAW oder NEF aus, wenn es von deiner Kamera angeboten wird. Bitte nutze nur im äußersten Notfall JPG!

 

 

Schritt 3: Die Bildbearbeitung in Photoshop Elements

Deine Fotos hast du nun fotografiert. Jetzt geht es darum, dass wir die Bilder bearbeiten. Um dir die Konvertierung von einem RAW Bild zu einem JPG Bild besser erklären und zeigen zu können, habe ich dir hier ein kleines Video erstellt.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://youtu.be/QnvFpn3D8Ik

 

Wenn du also alle deine Bilder nach deinen Wünschen nachbearbeitet hast, dann kannst du damit starten sie in eine schöne Weihnachts-Grußkarte zu verwandeln. 🙂

Schritt 4: Lade dir deine Grußkarten-Vorlage herunter

Ich habe dir hier eine einfache Grußkarten-Vorlage für Weihnachten erstellt. Diese kannst du sehr gerne nutzen. Die Vorlage ist erstellt in 10x15cm. Also eine klassische Postkarte. 😉 Und ja, du kannst die Vorlage kostenfrei nutzen und musst auch meinen Namen nicht nennen. Oder dich in einen Newsletter eintragen. Sie ist tatsächlich einfach mal so: kostenfrei. Viel Spaß damit!

HIER KLICKEN FÜR DEINEN DOWNLOAD

Schritt 5: Erstelle deine Weihnachtspostkarte

Im letzten Schritt beschäftigen wir uns damit, wie du deine Weihnachtsgrußkarte selbst erstellen kannst. Du hast dir hierfür hoffentlich die Vorlage oben heruntergeladen. 😉 Wenn nein, solltest du das jetzt tun! Hier nochmal der Link zum RUNTERLADEN.

Im folgenden Video erkläre ich dir, wie du die Vorlage für dich verwenden und verändern kannst. Unter dem Video habe ich dir dann nochmal alle Schritte zur Verwendung aufgeschrieben, damit du es nochmal nachlesen kannst.

 

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://youtu.be/l-Jf5sZsCy0

 

Auszoomen:

Die Lupe in der Werkzeugleiste (meist links, manchmal rechts) anklicken → Alt-Taste drücken & mit der Maus ins Bild klicken bis der Ausschnitt passt.

 

Das Bild verkleinern:

Bild → Frei transformieren

Beim verkleinern gleichzeitig die UMSCHALT-Taste gedrückt halten.

 

Das Bild in die Vorlage einfügen:

Bildebene über dem Ausschnitt positionieren → Klick mit rechter Maustaste → „Schnittmaske erstellen“

Platziere dein Bild innerhalb des Rahmens und passe die Größe ggf. mit der Funktion „Frei transformieren“ an. Verschieben kannst du übrigens mit dem Pfeil ganz oben in deiner Werkzeugleiste.

Speichern kannst du im Menü „Datei“ → „Speichern unter“

ACHTUNG: Bitte speichere zuerst als neue PSD Datei und danach das selbe nochmal als JPG! Wenn du noch Änderungen vornehmen möchtest, dann kannst du das im Nachgang in der PSD Datei noch tun! Das ist sehr praktisch, wie ich aus Erfahrung weiß! 😉

 

Schritt 6: Drucke deine Weihnachtsgrußkarte!

Hast du deine Grußkarte erstellt? Und als JPG abgespeichert? Prima! Dann geht es nun darum, wie du diese Karte drucken kannst. Es gibt hier viele Möglichkeiten!

 

Die erste Frage, die du dir stellen solltest, sollte die Frage nach der Menge sein.

  • Wie viele Postkarten möchte ich verschicken?
  • Möchte ich die Postkarten auch zu den Weihnachtsgeschenken dazu legen?
  • Wie viele Postkarten benötige ich insgesamt?

 

Wenn du das hast, hast du bereits die halbe Arbeit geleistet. Ich möchte dir hier einige Optionen und Möglichkeiten aufzeigen, um dir die Suche nach einem geeigneten Anbieter zu erleichtern. Ich sage hier gleich dazu: Ich benutze keine Affiliate-Links. Meine Empfehlungen sind meine persönlichen Erfahrungen und die gebe ich sehr gerne weiter.

 

50 KARTEN UND MEHR

Du benötigst eine große Menge an Postkarten? Dann macht es Sinn sich eine richtige Druckerei zu suchen. Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit Flyeralarm gemacht. Wenn du etwas besonderes und kreatives möchtest, kann ich dir auch Moo empfehlen.

Vielleicht hast du auch eine kleine Druckerei, direkt bei dir vor Ort? Auch hier gibt es meist persönliche Betreuung – ein Anruf lohnt sich hier also in jedem Fall!

Auch im Copy-Shop vor Ort (Google hilft dir garantiert!) dürftest du schnell fündig werden! Hier hast du noch zusätzlich den Vorteil, dass du persönlich dort vorbeigehen kannst und deine Wünsche erklären kannst.

 

UNTER 50 KARTEN

Auch wenn du weniger als 50 Karten benötigst, ist Moo eine sehr gute Adresse! Ab ungefähr 25 Karten geht’s hier los! Also super, für kleine Auflagen!

Auch hier kann ich dir noch sehr den Gang zum Copy-Shop vor Ort empfehlen! Meist gibt es hier tolle Angebote, die du fast nicht ausschlagen kannst. 😉

 

10 BIS 20 KARTEN

Hier sprechen wir über sogenannte Kleinstmengen. 😉 Hier kann ich dir mehrere Grußkartenhersteller empfehlen.

Bei Vistaprint kannst du Kleinstmengen individuell gestalten, oder aus einer vorgefertigen Vorlage auswählen.

Bei Fotokasten kannst du ebenfalls tolle Produkte finden. Hier gibt es kleine Postkarten-Pakete (allerdings mit vorgefertigten Designs!). Es ist aber auch möglich, einfache Bilder in 10x15cm zu bestellen – ich empfehle dir hier die Fotoabzüge „Silk“. Diese sind wunderbar hochwertig, matt und eignen sich perfekt als Karten! Ebenfalls interessant sind die quadratischen Abzüge.

Bei White Wall gibt es besonders schöne und hochwertige Fotoabzüge, die sich sicherlich auch als Postkarten verwenden lassen.

 

Vorgefertigte Kartendesigns?

Findest du überall hier:

 

Ich wünsche dir unheimlich viel Spaß beim kreieren deiner weihnachtlichen Momente!

Genieße die Zeit mit deinen Kindern!

Viel, viel Freude bei dieser unheimlich entspannenden und kreativen Arbeit!

Ich wünsche dir und deiner Familie einen echten „Flow“!

Deine Natalie von Little Birds in Bayreuth

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Die Welt der Muster

Es ist wunderbar, wie wir die angebotene Vielfalt der Muster dazu nutzen können, unseren Typ zu unterstreichen, bestimmte Körperpartien zu betonen oder zu kaschieren oder für verschiedene Anlässe gezielt einzusetzen. Deshalb lade ich Dich ein, mit mir in die abwechslungsreiche Welt der Muster einzutauchen.

Los geht es mit einer ganz grundsätzlichen Frage:

 

Kann jeder Muster tragen?

Im Prinzip ja. Als erstes kommt es jedoch darauf an herauszufinden, in welchen Du Dich wirklich wohlfühlst. Das ist manchmal gar nicht so einfach, denn Du bist es vielleicht schon so sehr gewohnt, Dich nur in ungemusterter Kleidung oder in den geliebten Streifen zu sehen, dass für Dich nichts anderes in Frage kommt. Dann überliste Dich doch einmal selbst und probiere beim Einkaufen ab und an mal ein gemustertes Teil an. Du wirst entdecken, dass sich Dein Blick auf Dich mit der Zeit verändert, und dass Muster manchmal doch richtig gut an Dir aussehen. Mit der Zeit findest Du dann auch heraus, welche Dir davon richtig gut stehen. Natürlich ist gemusterte Kleidung kein Muss, aber sie bringt Abwechslung in Deine Garderobe und Du wirst sehen, dass es richtig Freude machen kann, auch eine kleine Auswahl an gemusterten Kleidungsstücken zur Auswahl zu haben.

 

Eine Typ-Sache

Abgesehen von Deinen persönlichen Vorlieben bietet Dein individueller Typ Dir jede Menge Hinweise, welche Muster Dir besonders gut stehen und Deine Körpergröße, Proportionen und Persönlichkeit optimal ins Licht rücken können. Gleichzeitig sorgst Du dafür, dass die Aufmerksamkeit Deines Gegenübers ganz bei Dir bleibt und nicht (nur) bei Deiner Kleidung.

Grundsätzlich gilt, dass kleinere Personen sich besser für kleinere Muster entscheiden, so werden sie davon nicht dominiert. Bist Du etwas größer, hast Du hier mehr Spielraum, achte jedoch auf eine entsprechende „Dosierung“. Denke daran, je mehr Raum Du einnimmst, desto mehr Muster ist auch zu sehen. Du kannst dies modifizieren, indem Du ein zurückhaltenderes Muster in Bezug auf Kontrast und Farbigkeit wählst oder mehr Hintergrundfarbe sichtbar bleibt.

 

Dein Style

Mit Mustern kannst Du Deinen individuellen Style hervorragend sichtbar werden lassen. Für die Klassikerin gibt es die typischen Muster wie Pepita (kleine helle und dunkle Karos), Nadelstreifen, Paisleymuster (orientalische Palmblattmotive) und Hahnentritt, der seit einigen Jahren ein Revival erlebt. Die sportliche Variante zeigt Streifen (von fein bis zur Block-Variante), Karos und Rauten. Der Romantikerin dagegen stehen florale, verspielte Muster, geschwungene Linien, Punkte und Tupfen wunderbar.

Als Dramatikerin liebst Du große Blumen oder graphische Muster, auch Animal Prints oder ein Statement Druck können Deinen Style richtig in Szene setzen.

Als feminin-zarter Typ solltest Du Deine Muster entsprechend feingliedrig, geschwungen-verspielt wählen mit eher schwachen Kontrasten.

 

Mit Muster die Blicke lenken

Du kannst entscheiden, welche Schokoladenseite von Dir mit Hilfe des Musters besonders in Szene gesetzt wird, denn es wird immer zuerst die Blicke auf sich ziehen und somit auch die Wahrnehmung des Betrachters. Du hast lange Beine? Prima! Dann wage Dich an gemusterte Strumpfhosen. Du liebst Dein Dekolleté? Dann ist ein gemustertes Oberteil das Richtige für Dich. Für den kleineren Busen eignen sich hier besonders gut runde Muster. Genauso kannst Du das Muster an anderer Stelle als Ablenkung setzen. Eine gemusterte Brille, ein Schal und besonders chic – gemusterte Schuhe – machen da richtig Spaß.

Wusstest Du, dass diagonale Streifen geniale Schlankmacher sind und prima kaschieren können? Sie verlaufen in Längsrichtung, ohne dass es so eindeutig ist wie bei den Längsstreifen, die schnell die erhoffte Absicht offenbaren. Zudem lassen Diagonalen nicht so genau die Silhouette erkennen, da das Auge dem Linienverlauf nicht so leicht folgen kann.

 

Muster und ihre Wirkungen

Oft sind wir von einem Kleidungsstück wegen seines Musters absolut begeistert und eh wir uns versehen, landet es in unserer Einkaufstasche, ohne dass wir bedenken, ob seine Wirkung auch stimmig zu unserem Erscheinungsbild ist. Klar, warum sollen wir auch nicht das kaufen, was uns Freude macht und diese auch ausstrahlen? Nur kann es sein, dass unser Gegenüber später mehr das Gesamtbild von uns wahrnehmen wird, als dass er oder sie sich Gedanken darüber macht, welchen Spaß wir beim Aussuchen hatten. Es kann sogar sein, dass sich jemand fragt, was wir damit besonderes ausdrücken wollen.

 

Gut gewählt

Überlege Dir also, mit welcher Intension Du unterwegs bist und ob Dein inneres Gefühl gerade das ist, was zu Deiner derzeitigen oder kommenden Situation passt oder ob Du besser andere Aspekte berücksichtigen willst. Folgende Überlegungen können Dir dabei helfen:

Je nach Material können Muster unterschiedlich wirken. Glatte Stoffe lassen Muster klarer hervortreten, was ihre Wirkung erhöht. Das kann besonders bei graphischen Mustern von Vorteil sein. Hochflorige Materialien hingegen können Formen und Linien weicher, aber auch plastischer erscheinen lassen. Frage Dich, welche Wirkung Du Dir wünschst und prüfe das mit einem genauen Blick in den Spiegel.

 

Hart oder zart

Je kleiner, feiner und gleichmäßiger ein Muster ist, desto ruhiger, unaufgeregter und entsprechend formeller kann es wirken.

Starke Kontraste, scharfe Konturen und unterschiedliche Größen dagegen lassen eine gewisse Spannung und somit Lebendigkeit aufkommen. Sie können allerdings auch unruhig oder dominant wirken und brauchen eine starke Persönlichkeit.

Steht bei Dir ein wichtiger Termin an, bei dem Du überzeugen willst und Deine Kompetenz und Stärke zeigen willst, dann sind deutlichere Kontraste und gerade Linien empfehlenswert.

Weiche Linien, Muster und Motive, die eher verschwommen, verwaschen oder unscharf erscheinen, die mit dem Hintergrund verschmelzen und ineinanderfließen, drücken Weichheit und Zartheit aus und sind somit auch ein Bild für Weiblichkeit und Harmonie.

Wer eher zart, zurückhaltender oder heller vom Hauttyp unterwegs ist, sollte die Wahl der Muster in Farbe und Kontrast seiner Person anpassen, so lässt Du ein harmonisches und stimmiges Gesamtbild entstehen.

 

Eine ganz besondere Zeit

Du bist schwanger und möchtest Deinen wundervollen Babybauch besonders gekonnt in Szene setzen? Dann gilt die Devise weniger ist mehr. Tatsächlich ist hier unifarbene Kleidung das Mittel Deiner Wahl, um Deine schöne Rundung geschickt zu betonen.

Ist Dir das für Dein Outfit zu wenig, dann kannst Du es mit gemusterten Accessoires, einem Schal oder auffälligem Schmuck ergänzen. Achte nur darauf, dass der Fokus bei Deiner Outfitwahl auf Deinem Bauch bleibt.

Eine fantastische Wirkung haben in sich gemusterte Materialien wie Spitze. Strukturierte Stoffe verleihen Dir Leichtigkeit und Lebendigkeit und geben Dir gleichzeitig einen wundervollen weiblich romantischen Look.

Um Deinen Bauch zu umspielen, können Dir All-Over-Muster, also die über die ganze Fläche verteilt sind, helfen. Achte dann darauf, dass sie nicht zu dominant wirken, um Dir nicht noch ein Paar Pfunde dazuzumogeln. Also wähle Größe, Farbe und Kontrast mit Bedacht. Je weiter Deine Kleidung geschnitten ist, desto zurückhaltender sei mit dem Einsatz von Mustern, sonst betonst Du mit der Stoffhülle mehr Silhouette, als tatsächlich vorhanden ist.

Denke bei der Wahl Deines Outfits auch daran, dass das Material sich Deinen Rundungen anpasst und gerade Linien zu geschwungenen werden können. Das kann zum einen Deinen Babybauch betonen, zum anderen kann es aber auch das Muster ungünstig verfälschen. Probiere es einfach mal aus und sieh, wie es sich unter Zug verändert.

Du hast eine eher schmale Hüfte und schon immer Querstreifen geliebt? Dann sind sie auch in der Schwangerschaft willkommen, wenn Du darauf achtest, dass Du ein Musterverhältnis von breiten und feinen Streifen wählst.

Bei allen guten Empfehlungen solltest Du auch auf Deine innere Stimme hören, denn das Wichtigste ist doch, gerade in dieser wunderbaren Zeit der Schwangerschaft, nicht nur auf Regeln zu achten, sondern vor allem auf Dich und dass Du Dich wohlfühlst. Wenn Du für Dich die richtige Kleidung gefunden hast, wirst Du das auch ausstrahlen und selbstbewusst zeigen, wer Du bist und was Dich ausmacht.

 

Zu guter Letzt

Meine Überlegungen und Vorschläge sind keinesfalls ein Muss. Sie sind auch nicht die einzigen Aspekte, die Dein Outfit ausmachen und beeinflussen. Auch Farben und Schnitte gehören zum Beispiel unbedingt noch dazu. In diesem Artikel habe ich Dir lediglich einige und längst nicht alle Möglichkeiten aufgezeigt, Muster in Deinen Outfits einzusetzen. Probiere doch einfach mal das ein oder andere aus, um zu sehen, was für Dich passend ist und was Du letztlich davon auch umsetzen möchtest.

Ich wünsche Dir von Herzen viel Spaß beim Entdecken und Ausprobieren und freue mich, von Deinen Erfahrungen zu lesen.

Deine Bettina

 

 

 

 

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Von Rabenmama zu Rabenmama

Dieser Artikel erscheint im Rahmen der Blogparade „Und täglich grüßt die Rabenmutter“ von Marianne Rott, Mutter- und Kindflüsterin von Mia Anima.

Als mich Marianne zum ersten Mal fragte ob ich denn mitmachen möchte, zögerte ich ein wenig. Mich selbst als Rabenmama zu bezeichnen… ? Hm… Bei ihrer zweiten Anfrage sagte ich nach reiflicher Überlegung gerne ja. Warum? Erfährst du in meinem Artikel, also lies liebend gerne weiter 🙂

Hiermit möchte auch ICH mich als Rabenmama vorstellen und zeigen. Ich bin sogar noch selbst mitten drin, in dieser Phase! Denn mein Sohn ist gerade mal 21 Monate alt. Und doch hoffe ich, dass ich Dir als Leserin dieses Artikels ein wenig mitgeben kann und Dir den Rücken stärken darf.

 

Eingeschlossen, blockiert und eingeengt

Ich kenne es nur allzu gut. Das Gefühl, sich ständig selbst zu zerreißen. Auf der einen Seite, möchte ich nur das Beste für meinen Sohn. Ich möchte für ihn da sein, ich möchte Bedürfnisorientiert erziehen. Und trotzdem bin ich auch der Meinung, dass meine eigenen Bedürfnisse den gleichen Stellenwert haben. Genau diese Einstellung birgt großes Konfliktpotenzial und ist nicht gerade „leicht“ zu handhaben.

Als Dante auf die Welt kam, war ich wochenlang fertig und habe viel geschlafen. Doch ich bekam auch Depressionen, weil ich mich eingesperrt und eingeengt gefühlt habe. Ich mag es normalerweise einfach nicht, wenn mir Menschen zu nahe kommen. Und obwohl ich ihn über alles liebte, habe ich ihn regelmäßig anderen Familienmitgliedern zum „sitten“ übergeben. Sei das jetzt Papa, Opa oder Oma. Mir war es im Grunde egal. Hauptsache ICH konnte mich einmal in Ruhe hinsetzen und an meiner geplanten Selbstständigkeit arbeiten oder ein Buch lesen.

 

Mein Befreiungsschlag

Das meine Selbstständigkeit kommen wird, stand bereits vor der Geburt außer Frage. Denn ich hatte einen Job im Außendienst und habe meinen Mann teilweise 14 Tage am Stück überhaupt nicht sehen können, weil ich nur noch von Hotel zu Hotel getingelt bin. Und das obwohl wir zu dieser Zeit bereits zusammen wohnten. Das ich das mit Kind natürlich nicht so weiter machen konnte, war uns beiden klar. Selbstständigkeit war ohnehin ein langer Herzenswunsch von mir und so kam es mir gerade zur richtigen Zeit. Für mich war das der „Befreiungsschlag“ aus einem für mich viel zu engen Korsett.

 

Innere Zerissenheit ist normal!

Und trotzdem: Wenn sich meine Arbeit häuft und droht mir über den Kopf zu wachsen – habe ich ein schlechtes Gewissen meinen Kunden gegenüber.

Arbeite ich und kann mich nicht um mein Kind kümmern – habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht für ihn da sein kann. Auch dann nicht, wenn er weint.

 

Dein Umfeld macht die Musik – und DU den Ton!

Dazu kommt ein nicht zu unterschätzendes Umfeld. Als Dante gerade 3 Monate alt war, waren wir selbstverständlich beim Babyschwimmen. Ich wollte das unbedingt, denn ich bin eine Wasserratte… Wenigstens eine in der Familie. Und so hatte ich dort zwar meinen Spaß, wurde aber immer und immer wieder mit „Ratschlägen“ und unangebrachten „Kommentaren“ konfrontiert. Ja. Mütter machen das auch untereinander. Es sind nicht immer die bösen, alten Omis an der Supermarktkasse! Mir stieß das damals sauer auf. Und obwohl ich wusste, dass ich alles gut und nach bestem Wissen mache, habe ich mich dadurch verunsichern lassen.

 

Halt im Internet zu suchen ist Unsinn

Auch in den vermeintlichen „Facebook-Gruppen“ in denen sich Mütter (angeblich) gegenseitig unterstützen… fand ich nicht die geringste „Unterstützung“. Die wenigsten Mütter waren in der Lage wertschätzend oder zumindest sachlich zu antworten, wenn es Fragen gab. Im Gegenteil. Es wurden regelrecht verbale Attacken gefahren, wenn eine Mom mal etwas postete, was nicht dem Lehrbuch entsprach oder naiv wirkte. Wertschätzung? Unterstützung? Fehlanzeige. Übrigens ein Verhalten, dass ich unglaublich häufig beobachte. Ich war immer so naiv und glaubte, dass dieses Verhalten nur auf weniger gebildete Bevölkerungsschichten zuträfe. Doch, inzwischen bin ich eines besseren belehrt worden. Es betrifft ALLE. Von der hoch studierten Mama über die Hartz4 Empfängerin ist alles dabei. Nur die Beleidigungen werden intelligenter – aber nicht der Umgang miteinander.

Ich könnte hier noch stundenlang über meine Erfahrungen schreiben, die ich bisher gemacht habe. Bald wird mein Sohn in den Kindergarten kommen – das nächste Kapitel im „Lehrbuch für Rabenmama“ steht also an!

Und ich? Ich habe mich für meinen persönlichen Weg entschieden und diesen gehe ich nun. Egal, was andere sagen. Was ich denke und fühle, gebe ich dir hiermit in kurzen und knackigen Tipps an die Hand.

 

 

Rabenmama’s Glaubenssätze

Ich bin stark, mächtig und selbst verantwortlich.

Ich habe mich bestmöglich auf alle wichtigen Themen eingestimmt und mir Wissen angelesen um eine Entscheidung treffen zu können! (Süßigkeiten, TV-Konsum, Impfungen, Kleidung, Flourid-Tabletten, etc.)

Ich bin intelligent genug um gute Entscheidungen zu treffen.

Was andere sagen, interessiert mich herzlich wenig.

Ich bewerte nicht die Lebensweise und Denkweise von anderen Mamas.

Ich pflege einen liebevollen und wertschätzenden Umgang mit mir selbst.

Ich behandle andere so wie ich mich selbst behandle – wohlwollend.

Ich bin diejenige, die mein Kind am besten kennt. Genau darum kann ich die besten Entscheidungen treffen.

Es muss für mich und meine Familie passen – nicht für mein Umfeld.

Ich koste jeden Moment meines Lebens mit Kind aus – denn morgen könnte alles vorbei sein!

Ich stärke mein Selbstbewusstsein und mein Selbstwertgefühl täglich und in vollem Bewusstsein (Journaling, Meditation – was MIR am liebsten ist!)

Jetzt bist Du an der Reihe, liebe Rabenmama! Wie hast Du alles in den Griff bekommen? Hinterlasse mir sehr gerne einen Kommentar. 🙂 Ich freue mich auf ehrlichen Erfahrungsaustausch!

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Zum weiterlesen

Vorheriges Thema – „Das Recht darauf eine Rabenmutter zu sein“

Den nächsten Artikel findest du bei Nicole Bailer.

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Schwangerschafts-Shooting im Boudoir-Stil

Edle Schwangerschaftsbilder mit einem Touch sinnlicher Weiblichkeit

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Was bedeutet Boudoir?

Vor einiger Zeit habe ich bereits einen Artikel darüber geschrieben, warum ich persönlich unbedingt Schwangerschaftsbilder schwangerschafts-shooting boudoir bayreuthhaben wollte. Wenn du gerne etwas über grundlegende Motive meinerseits wissen möchtest, kannst du diesen Artikel gerne zuvor anschauen.

Heute möchte ich dir einen ganz besonderen und wunderbaren Bildstil vorstellen. Hier ist von Nackt über Dessous und edel-angezogen alles möglich! Ich schreibe vom Boudoir-Stil. Boudoir bedeutete in erster Linie „Rückzugzimmer für edle Damen“. Mit der Zeit wurde daraus dann „Ankleidezimmer“ – was es auch bis heute bedeutet. Durch den Roman „Die Philosophie im Boudoir“ wurde der Begriff zusätzlich mit Erotik aufgeladen.

Diese Aspekte prägen natürlich auch den fotografischen Bildstil. Boudoir ist darum nur ein grober Überbegriff und beschreibt einen Stil der geprägt ist von intuitiv-weiblichen Ansichten und edlem Look und einer Prise Erotik. Im Detail kann es aber sehr verschiedene Dinge heißen. Daher ist es besonders wichtig, Bilder und Fotos der gewünschten Fotografin anzusehen um prüfen zu können, was genau gemeint ist. Sollte der grundsätzliche Stil passen, sollte ein klärendes Gespräch her um mögliche Motive genauer besprechen zu können. Denn eine Fotografin ist immer nur so gut, wie ihre Kundinnen ihre Wünsche äußern 😉

 

Mein Weg zum Boudoir-Stil

Wie du vielleicht bereits weißt, bin ich gelernte Fotografin. Ja, ich habe eine Ausbildung gemacht und hatte damit auch großes Glück. Als ich begann als Fotografin zu arbeiten, war ich nicht ernsthaft spezialisiert. Mit der Zeit kristallisierte sich ein sehr reduzierter Bildstil heraus, den ich enorm gut in Portraits und auch in Dessous-Shootings umsetzen konnte. Beides habe ich sehr lange und mit Leidenschaft fotografiert. Bis ich meine Arbeitsstelle wechselte und bei einem Spazialisten landete.

 

schwangerschafts-shooting boudoir bayreuth

 

Neugeborene, Babys und Kinder bis 6 Jahre. Das waren ab sofort meine Spezialitäten. Ich stellte auch sehr schnell fest, dass ich unglaublichen Spaß daran hatte. Ich lachte sehr viel, was meiner natürlichen Art entspricht. Wer mich persönlich kennt weiß, dass ich sehr optimistisch und fröhlich durch die Welt gehe. 2 Jahre lang übte ich meinen Job mit großer Freude aus und reiste dafür durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Ich bin absolut dankbar für diese wunderschöne Zeit!

Dann wurde ich schwanger. Mir wurde schlagartig klar: Das wars. Den Job, den ich bisher mit so viel Freude ausgefüllt habe, war schlagartig vorbei. Denn es ist einfach nicht möglich mit Kind einen solchen Außendienst-Job in Vollzeit auszuüben. Das geht nur, wenn zusätzliche Betreuungsmöglichkeiten wie Oma und Opa in der Nähe sind. Bei uns ist das aber leider nicht der Fall. Ich entschloss mich selbstständig zu machen.

Ich habe mir darum auch sehr viele Gedanken um meine Firmengründung gemacht. Vermutlich auch viel zu viele. Im Nachgang bin ich aber auch der Meinung, dass es ein Prozess ist und völlig normal, sich einige Gedanken zu machen. Ich beschloss hier grundlegend: Ich möchte nicht nur Neugeborene, Babys und Kinder fotografieren. Ich werde zusätzlich auch Schwangerschafts-Shootings und Familien-Shootings anbieten. Das war mir ungemein wichtig – schließlich habe ich ja auch früher mit Erwachsenen gearbeitet und wollte das beibehalten.

In dieser Zeit sammelte (und das mache ich immer noch) ich viele Inspirationen und Ideen. Dabei stolperte ich auch über Boudoir und war sofort hin und weg! Es ist super gut vereinbar mit meiner früheren Spezialisierung – der Dessous-Fotografie. Mehr noch! Ich kann fast beliebig damit herumspielen und sehen, was mir genau Spaß macht.

Also suchte ich mir im ersten Schritt Models um wieder in meine gewohnte Form zu kommen. Ich fotografierte und baute mein Studio um. Ich testete, was gut funktioniert und probierte aus. Und ich bin begeistert! Ein paar wenige meiner Ergebnisse, kannst du hier sehen.

 

Aktion: Schwangerschafts-Boudoir!

Dir gefällt, was du siehst? Dann ist vielleicht auch meine aktuelle Schwangerschafts-Boudoir Aktion etwas für dich. Wenn du Fragen hast, melde dich gerne bei mir. Du findest alle weitere Details zum Angebot unter dem Menüpunkt „Fotoaktionen“.

 

schwangerschafts-shooting boudoir bayreuth

 

Boudoir erlaubt auch Fröhlichkeit 🙂

Ich und meine Models hatten in jedem Fall sehr viel Spaß. Auch mein Sohn war beim Shooting mit dabei und hat uns gut beschäftigt – während er sich fast den Bauch halten musste vor Lachen. Und natürlich gab es zusätzlich zum Spaß noch ein Kind, dem alle Haare zu Berge standen. 😀 Beim grundlegenden Stil versuchte ich helle und dunkle Bilder zu mischen. Das funktioniert in meinem Studio sehr gut, wie ich feststellen durfte. Dadurch ist eine schöne Abwechslung entstanden und eine gute Mischung aus Portraitbilder und Babybauchbilder.schwangerschafts-shooting boudoir bayreuth

Bei der Bildbearbeitung probierte ich auch aus. Wie du hier sehen kannst sind die Ergebnisse mit schwarzem Hintergrund völlig andere, als mit weißem Hintergrund und bei Silhouetten-Bildern.

Ich probiere hier gerne aus, auch was die Farben angeht. Bei weißem Hintergrund folge ich meist dem Leitsatz „Weniger ist mehr“ und verzichte auf großartige Farbbearbeitungen. Für mein Empfinden wirkt das immer sehr schnell künstlich und übertrieben.

Ich hoffe ich konnte dich mit meinem Beitrag ein wenig hinter die Kulissen schauen lassen. Und ich hoffe auch, dass meine Motivation klar ist. Dessous-Bilder habe ich früher unheimlich gerne gemacht und liebe es, diese Leidenschaft nun auf Schwangerschafts-Shootings übertragen zu können. Es entstehen hier nicht nur intime, sondern auch sehr individuelle Bilder die von schlicht bis edel reichen können. Je nach Lust, Laune und Vorliebe.

Natalie

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Mein Liebesbrief an dich!

 

Dieser Beitrag ist Teil der Blogparade #liebesbriefanskind. Du kannst eine Übersicht alle Liebesbriefe und eine Erklärung in diesem Blogbeitrag finden.

Als ich von dieser Blogparade erfahren habe, war ich sofort hellauf begeistert! Unser Sohn wurde geboren am 6. September 2016. Er ist unser erster Sohn und hat unser Leben so richtig durcheinander gewirbelt. Ich vermute, dass das jedem Paar in gewisser Weise so geht. Ich beteilige mich, da ich in meinem Umfeld regelmäßig den negativen Umgang mit Kindern sehe. Ich sehe, wie wenig die Stärken eines Kindes beachtet werden. Ich hoffe, ich kann mit meinem kleinen Beitrag zum nachdenken anregen.

Heute, am 14. Februar, sind gleich 3 besondere Anlässe. Heute ist Aschermittwoch. Der Winter ist ausgetrieben und die Zeit des Lichtes kann kommen 🙂 Die Fastenzeit und die Zeit der Transformationen und Prozesse beginnt. Die zweite “heiße” Phase direkt nach Weihnachten, den Rauhnächten und Neujahr. 🙂  Nicht zu vergessen ist heute auch “One Billion Rising” – eine weltweite Kampagne für das Ende der Gewalt an Mädchen und Frauen. Eine Sache an die ich gerne erinnern möchte und die ich gerne teile, denn das Thema ist sehr wichtig! Aber natürlich ist heute auch Valentinstag! Der Tag der Liebe, des Verliebtseins und für mich auch der Tag der Selbstliebe. Das Wort Liebe ist, wenn man ein wenig darüber nachdenkt unglaublich groß und vielschichtig.

Für mich gibt es daher keinen besseren Termin um meinem Sohn einen Liebesbrief zu schreiben. 🙂

 

Positiv statt Negativ

Mir ist in meiner gesamten Erziehung wichtig, den Fokus auf die Fülle und die vielen positiven Dinge im Alltag zu legen. Mangeldenken, ständiges Jammern und Schwarzseherei lehne ich konsequent ab. Sicher – wenn etwas nicht gut läuft sollte man Probleme klar benennen und kommunizieren können. Und ja, natürlich fehlen mir manchmal auch die Nerven. Weil ich übermüdet bin, zum Beispiel. Das heißt für mich aber nicht, dass wir deswegen jetzt alle mehrere Tage „heulen“ sollten. Negative Emotionen und Sichtweisen halte ich für sehr wichtig und lehrreich – aber der grundsätzliche Fokus gehört hier einfach nicht hin. Weder für mich als Mutter noch für uns als Familie.

Besonders wichtig ist für mich, dass ich ihm positive Glaubenssätze an die Hand gebe um ihm sein Leben etwas leichter zu machen. Denn negatives Gedankengut fliegt ihm ohnehin von alleine zu. Spätestens in der Schule. 😉

 

Unsere Erinnerungskultur

Mir sind meine Erinnerungen sehr wichtig. Aus diesem Grund habe ich eine Erinnerungskultur geschaffen, die mich und uns als Familie zufriedenstellt. Ich weiß, was ich möchte. Ich weiß, wie alles gestaltet sein soll, denn ich liebe Fotografie und Design (sinnvoll, wenn man selbst als Fotografin für Schwangerschaft, Neugeborene, Babys und Familien arbeitet). Und ich überlege mir BEVOR ich fotografiere, was ich möchte und wie es aussehen soll. Wenn mein Konzept steht, dann überlege ich mir konkrete Ideen und Designs. Und genau so habe ich es mit den Erinnerungen gemacht. Ein Teil dieser Erinnerungskultur sind auch handschriftliche Liebesbriefe.

 

 

 

 

 

baby fotoshooting bayreuth

Lieber Dante,

Ich bin so unglaublich dankbar dafür, dass du in unser Leben getreten bist, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Du kamst spontan und ungeplant und hast mich und Papa regelrecht sprachlos vor Freude gemacht.

Ich danke dir, für deine zärtliche und liebevolle Art mir und Papa gegenüber. Und ja, so bist du auch zu allen Menschen in deinem Umfeld. Flirten ist dein Ding. 🙂

Ich danke dir, für deine unbändige Neugier und deinen Entdeckergeist. Du möchtest alles verstehen und einordnen können. Dein Wissensdurst ist so unglaublich, dass ich mir täglich sehr viel Zeit dafür nehme, dich erfahren, fühlen und ausprobieren zu lassen.

Ich danke dir, für dein ausdauerndes Training um vom liegen zum krabbeln und vom krabbeln zum laufen zu gelangen. Es hat sich ausgezahlt!

 

Ich danke dir für deine Willensstärke, Ausdauer und Kraft.

Ich danke dir ganz allgemein für deine Lebendigkeit – in allem was du tust! Du zeigst mir damit tagtäglich, dass unsere Namenswahl berechtigt war und ich dich bereits im Bauch ganz richtig eingeschätzt habe. 🙂 Go for it!

Ich danke dir für deine ausdauernde Lebensfreude, dein Lachen und die vielen witzigen, humorvollen Stunden, die ich mit dir verbringen darf. Ich habe selten einen so fröhlichen Menschen getroffen!

Vielen Dank für deine unglaublich lebendige und (wie man im Schwäbischen sagen würde) „schaffige“ Art. Du scheinst mir eindeutig ein „Macher“ zu sein – das freut mich sehr und macht mich stolz.

Aber auch ich durfte viel durch dich und mit dir lernen. Dafür möchte ich natürlich auch Danke sagen, denn es wäre unfair diese wichtigen Dinge außer Acht zu lassen.

Danke, dass du mir den Spiegel immer und immer wieder vor Augen hältst.
Danke, dass du mich regelmäßig zwingst meine eigenen Prozesse zu hinterfragen, zu prüfen und mich diesen zu stellen. Danke, dass du mir so viel zum bearbeiten gibst!
Danke, dass du mich daran erinnerst, wie schön das Leben sein kann.
Danke, für diese unvergleichliche, unbestechliche Baby-Logik.
Danke, dass wir nach den vielen Startschwierigkeiten von mir eine innige Herz-zu-Herz Verbindung gefunden haben.
Danke, dass du mir mit deiner tollen Art erlaubst, meine eigenen Freiheiten zu leben.
Danke, dass du mir ermöglichst, selbstständig als Fotografin arbeiten zu können und tun zu können, was ich – neben dir – auch liebe!

Nicht zuletzt liebe ich es, die Tage mit dir zu verbringen! Du bist ein freundlicher und fröhlicher kleiner Junge – ständig in Bewegung, ständig am experimentieren und ausprobieren. Ich liebe es, dir die Welt zeigen zu dürfen. Ich liebe es mit dir zusammen viele Entdeckungen machen zu dürfen. Ich liebe es zu kuscheln genauso wie im Schwimmbad oder unter der Dusche im Wasser zu plantschen. Ich liebe es, diese grenzgeniale Begeisterung für die kleinen Dinge bei dir zu sehen. Hey, danke, dass du 10 Minuten voller Begeisterung über den Weihnachtsbaum von Oma gefreut und gelacht hast! Ich hatte ja schon Angst, dass du keine Luft mehr bekommst vor lauter Begeisterung! Ich genieße auch die Entdecker-Spaziergänge und die kleinen Wanderungen in der Natur. Hier bin ich nicht abgelenkt und kann mich voll und ganz auf dich einlassen und fokussieren.

Danke, dass wir drei unser Leben miteinander teilen dürfen.
Danke, dass wir gemeinsam wachsen dürfen.
Danke, dass wir gemeinsam leben und lieben dürfen.
Danke, dass DU da bist mit deinen unvergleichlichen Stärken und Schwächen!
Danke, dass ich und Papa dich auf deinem Weg begleiten dürfen!

Dante, wir lieben dich!

Deine Mama und dein Papa

 

 

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