Bald wieder da. ;-)

Stressfrei mit Baby und Profi-Fotos ins neue Jahr

 

Mein Blogbeitrag ist Teil der Blogparade „Mein gesunder Start 2018“. Ins Leben gerufen wurde die Parade von Esther Natschak. Ihren Blog findest du hier.

Hier gibt es eine Übersicht aller Blogbeiträge, die im Rahmen von „Mein gesunder Start 2018“ erschienen sind!

 

Ja, als ich das Thema von Esther sah, war ich gleich Feuer und Flamme. Ich sagte ohne zu zögern zu. Und dann ist mir aufgefallen, dass ich gar nicht darüber nachgedacht habe, worüber genau ich schreiben könnte. Das ist nicht gerade gut, denn ich hatte recht lange einfach keine Idee in welche Richtung es denn nun geht. Nach einem langen und intensiven Austausch mit meiner Mastermind-Gruppe kam mir dann die zündende Idee. Ich hoffe ich kann dir mit meinem Beitrag dienlich sein.

 

Viele Mamas sind unsicher und zweifeln an sich

In meiner täglichen Arbeit mit Schwangeren und frisch gebackenen Müttern fällt es mir fast täglich auf. Viele von ihnen zweifeln an sich selbst und daran, eine gute Mutter zu sein. Ja, die ein oder andere hat auch Depressionen. Über negative Emotionen dem Kind gegenüber wird einfach nicht gesprochen. Ich möchte daher meine persönlichen Erfahrungen weitergeben und Wege aufzeigen wie man wieder ins positive Denken kommt. Denn nichts ist gesünder, als die Welt wieder etwas optimistischer betrachten zu können! Gesünder für dich als Mama, gesünder für dein Umfeld, deine Familie und ganz vorrangig auch gesünder für dein Neugeborenes!

 

Warum haben Schwangere und Mamas Zweifel?

Als Schwangere hast du es nicht immer leicht. Es gibt unzählige Stressfaktoren, die entscheidend dein Wohlbefinden beeinflussen. Zu Beginn wirst du womöglich von Übelkeit geplagt. In seltenen Fällen ist diese so schlimm, dass du dich mit Infusionen im Krankenhaus wiederfindest. Das ist nicht angenehm! Leidest du darunter nicht, dann könntest du mit Fress-Attacken reagieren oder bereits mit der ersten Orientierungslosigkeit kämpfen. Im weiteren Verlauf wird dein Bauch größer und dein Baby kann deutlich zutreten. Auch das kann je nach Aktivität deines Spatzes weh tun. Mal mehr, mal weniger. Dein Hormonhaushalt spielt verrückt – und deine Stimmung ab und an auch. Und mit ein bisschen Pech legt dein Körper auch noch Wasser an. Viele Frauen finden sich daher in ihrer Schwangerschaft regelrecht hässlich, fett und überhaupt! Das das einfach nicht stimmt – wird gekonnt ignoriert. Von sämtlichen „schlimmeren“ Dingen möchte ich hier gar nicht schreiben. Es sei gesagt: Es ist nicht immer einfach, schwanger zu sein.

Als junge Mutter bist du dann überglücklich. Du möchtest nur das Beste für deinen Spatz. Und weil es genau SO sein muss, überkommen dich die Selbstzweifel. Spätestens dann, wenn du in deinem Zimmer erklären musst, warum du nicht stillst. Wenn dann der erste Besuch kommt, freust du dich. Vielleicht. Oder deine Hormone sind noch so durcheinander, dass du es auch bist. Überforderung tritt ein. Und der Babyblues hält einfach zu lange an…

All diese „Problemchen“ sind von Mama zu Mama verschieden. Ja, es gibt Mütter die unglaublich gut mit allem fertig werden – diese Mama’s sollten wegklicken. Für euch ist dieser Beitrag nicht, denn ihr habt ja keine „Problemchen“. 🙂

Was brauchst du also, um stressfrei durch Schwangerschaft und Babyzeit zu kommen? Das sind mehrere Punkte. So logisch und einfach sie klingen, so schwer sind sie umzusetzen. Ich möchte dir meine Vorschläge als Tipps unterbreiten und dir anschließend praktische Dinge an die Hand geben, damit dir alles ein wenig leichter fällt.

 

Sorge für dich und deine Familie!

Wir alle haben unterschiedliche Prioritäten und wertschätzen verschiedene Dinge mehr oder weniger. Diese Prioritäten solltest du kennen. Denn nur so kannst du für dich und deine Familie sorgen.

Wichtig für mich und für dich als Mutter sind meiner Meinung nach regelmäßige „Auszeiten“. Denn nur wenn du Zeit für dich hast, kannst du ausreichend Kräfte sammeln um für deine Kinder da zu sein. Denn die meisten Kinder kosten dich Kraft und Nerven. Das ist völlig normal! Daher sollten Kinder ab und an einfach mal Oma und Opa oder Tante und Onkel besuchen. Wenn du niemanden in der Nähe hast, kannst du dir deine Auszeit über den Wellcome-Service (für Neugeborene und Babys bis 12 Monate) gönnen oder dir eine Babysitterin deines Vertrauens engagieren.

Auch wichtig ist, dass eine Mama ihre Leistungen selbst anerkennt. Denn wenn es schon häufig das Umfeld nicht macht, dann solltest du das selbst in die Hand nehmen. Denn dann ist es auch tatsächlich SELBST-FÜR-SORGE! 🙂 Auch ich habe in meiner Schwangerschaft für mich gesorgt habe Babybauchbilder fotografieren lassen! Warum ich Babybauchbilder für notwendig empfinde, kannst du hier nachlesen.

Kennst du das? Du bist in Elternzeit bzw. kümmerst dich ums Kind und dein Mann oder allgemein Mitglieder deiner Familie drücken dir Aufgaben, für die sie keine Zeit oder auf die sie keine Lust haben, einfach ungefragt „aufs Auge“. Das kannst du ja alles erledigen, denn DU bist ja zu Hause und hast ZEIT. Tu dir und uns allen den Gefallen und unterbrich diesen unlogischen Kreislauf bitte schnellstmöglich! Du bist keine Dienstmagd und jeder Mensch ist (ja, auch in einer Ehe und einer Partnerschaft) trotzdem für sein eigenes Leben verantwortlich – zumindest zu einem großen Teil. Und dich dann denn ungeliebten „Mist“ erledigen zu lassen, ist einfach unfair! Es sollte in jedem Fall so viel Respekt da sein, dass du auch gefragt wirst und die Möglichkeit hast, abzulehnen!

Zur Selbstfürsorge gehört meiner Meinung auch, dass wir Mamas uns mehr damit beschäftigen, welche Denkweisen wir haben und uns ganz allgemein um unsere seelische Gesundheit kümmern. Genauso wie wir unser Jahr und seine Ereignisse reflektieren sollten wir auch unser Verhalten reflektieren und wenn notwendig einen Coach oder eine Therapeutin zur Hilfe nehmen. In meinen Augen ist das in der gegenwärtigen Zeit kein Problem mehr, sondern sogar ein erstrebenswertes Ziel! Denn das trägt entscheidend dazu bei ob du wirklich glücklich wirst oder nicht! Mach dir also keine Sorgen darum, was andere über dich denken könnten! Denn wenn du dich mit dir selbst beschäftigst ist das ein Zeichen von Stärke und eben Selbstfürsorge! Und diese Selbstfürsorge ist untrennbar verbunden mit deiner Fähigkeit dich selbst so anzunehmen wie du bist.

ÜBUNG:

Nimm dir ein Notizbuch zur Hand. Stelle dir in einer ruhigen Minute oder während deiner Auszeit folgende Fragen die du bitte intuitiv und spontan beantworten solltest.

  1. Welche Hobbys oder Tätigkeiten geben mir Kraft und bringen mich auch durch schlechte Zeiten?
  2. Welche Dinge oder Tätigkeiten in meinem Leben sorgen aktiv für Entspannung?
  3. Was gibt es, dass für dich „besonders“ ist und was du dir schon immer mal gönnen wolltest?

Wenn es nichts in deinem Leben gibt, dass dir Spaß macht und dir Kraft gibt:

  1. Was möchtest du mal gerne mal ausprobieren?
  2. Wann und wo kannst du es ausprobieren?
  3. Gibt es bereits ein Hobby aber die Umstände passen nicht, damit es dir Spaß machen könnte?
  4. Wie kannst du diese Umstände verändern, damit es dir wieder Spaß macht?

 

 

Nimm dich selbst an! Konsequent und ohne Ausnahme.

Richte deine Aufmerksamkeit nicht immer nur auf das, was dir fehlt, was du erreichen oder werden möchtest. Richte deinen Fokus allgemein nicht auf Dinge, die du nicht gut findest! Denn wenn dein Augenmerk immer nur darauf liegt, wer du einmal sein möchtest oder welche Ziele du noch erreichen möchtest… ja, dann kannst du einfach niemals zufrieden sein! Das liegt ja in der Natur der Sache! Denn du wirst immer „Unzulänglichkeiten“ entdecken. Dinge an dir, die einfach unperfekt sind. Was also tun?

Nimm dich selbst so an wie du bist. Richte deinen Fokus auf die tollen und positiven Dinge! Horche einmal intensiv in dich hinein und frage dich, wer du bereits bist. Was hast du bisher schon erreicht? Welche Erfolge kannst du verbuchen? Schau, du bist wer du bist und lernst gerade etwas Neues dazu! Das ist doch super-duper-genial! Sicher kein Grund sich schlecht zu fühlen!

ÜBUNG:

„Wenn ich erst mal dieses und jenes fertig habe….“ oder „Ich kann das nicht rechtzeitig schaffen…“ oder „Ich kann einfach nicht mehr! Ich muss hier raus!“

Das sind alles Gedanken, die einem so oder so ähnlich durch den Kopf gehen können. Wenn du bemerkst, dass dir gerade genau DAS passiert dann halte das Gedankenkarussell an – SOFORT!

Halte inne und nimm dir eine kurze Auszeit. Rufe dir ganz bewusst alle Eigenschaften ins Gedächtnis, die du positiv und gut findest. Übe das ganz konsequent und lasse auch dann nicht nach, wenn der erste Erfolgsmoment gekommen ist! Bitte mach weiter, denn sonst war alles umsonst!

Du Denkst, du hast keine positiven Eigenschaften?

Dann hol dein Notizbuch raus und schreibe alle positiven Eigenschaften auf, die dir persönlich einfallen. Denk intensiv darüber nach! Danach kontaktierst du alle deine Freunde und bittest sie darum, ein oder zwei positive Dinge über dich zu aufzuschreiben und an dich weiter zu leiten! Dadurch erkennst du sehr schnell, wie positiv dich dein Umfeld wahrnimmt. Und du lernst dadurch auch einiges über dich selbst! Überzeugt? Dann Go!

 

Probleme sind da, um gelöst zu werden!

Stell dir mal vor, du gerätst in eine Situation die dich unzufrieden macht. Du hast dir ein schönes Kleid gekauft und nach dem Kauf stellst du fest, dass es schlecht verarbeitet ist und ein Loch hat. Du möchtest es zurückbringen… aber die Verkäuferin weigert sich grundlos. Wie reagierst du? Ziemlich wütend und sehr emotional, richtig… ?? 🙂 Bitte gewöhne dir das ab! Du hast richtig gelesen. Gewöhne dir dieses Verhalten ab – schnellstmöglich!

Ich sehe das unglaublich häufig und es scheint auch immer mehr zu werden. Je unzufriedener eine Frau (oder auch ein Mann) umso emotionaler wird sie. Teilweise geht es hin bis zu deutlich aggressivem Verhalten der anderen Person gegenüber. Das Problem daran ist, dass diese vielen Emotionen für das gegenüber kaum zu handhaben sind. Mach dir daher in schwierigen oder stressigen Situationen folgendes bewusst: Probleme sind da um gelöst zu werden. Denn was für die meisten ein „Problem“ ist, ist im Grunde nur das Fehlen einer zufriedenstellenden Lösung. Daher meine wichtigste Bitte: Mach dich auf den Weg und finde eine Lösung! 😉 Denn sind wir mal ehrlich: Sich aufzuregen bringt dich in keinster Weise weiter. Meistens bleibst du mit deinen ganzen Emotionen auch völlig alleine zurück. Eine Lösung zu finden für eine schwierige Situation… bringt dich abber immer einen großen Schritt vorwärts! Denn in dem Moment in dem du Lösungen für deine Probleme suchst und findest, veränderst du deine persönliche Realität bereits nach deinen Wünschen. 🙂 Und das ist immer positiv!

Ja, ja ich weiß schon… Du kannst das nicht, richtig? Dir fehlt dieses und jenes und überhaupt, du kannst es halt nicht und genau darum bist du verzweifelt.

Tu mir einen Gefallen: Bitte unterbrich diesen Kreislauf! Du bist erwachsen und hast schon viele schwierige Situationen meistern können! Du weißt, dass du es kannst. Mach dir das bitte laut und deutlich bewusst. Wenn du denkst, dass es nichts bringt sich das einfach laut zu sagen, dann habe ich folgende ÜBUNG für dich: Schnapp dir ein Notizbuch und überlege lange und genau. WAS hast du bereits geschafft und worauf warst du in deinem Leben stolz? Dein Schulabschluss? Oder, dass du die Geburt gut gepackt hast? Oder das die Beziehung zu deinem Partner ein Erfolg ist? Bist du vielleicht beruflich aufgestiegen? Hast du Weiter- und Ausbildungen abgeschlossen und du warst stolz darauf? All diese Dinge rufst du dir bitte in Erinnerung und schreibst es bereits jetzt auf. Vertrau dir einfach! Für alles, was dann jetzt noch kommt habe ich hier eine kleine Routine.

ÜBUNG 2:

Scheitere.
Ziehe ein Resümee (was kannst du besser machen?)
Steh’ auf und mach einfach weiter
Sammle deine Erfolge (Notizbuch, Zettel im Glas, Pinnwand, wie auch immer!)

 

 

Stressfrei mit Profi-Fotos ins neue Jahr

 

 

 

Du lebst nur einmal!

Und zwar HIER und JETZT!

 

Ja, das ist gar nicht so leicht, das weiß ich. Denn sind wir mal ehrlich: Von uns Müttern wird immer häufiger erwartet, dass wir Multitaskingfähig sind. Kaum jemand denkt heute noch daran, dass das Wort aus der IT Branche kommt und ursprünglich die Fähigkeit eines PC’s mehrere Programme gleichzeitig auszuführen beschrieben hat. Jetzt mal ehrlich: Warum soll das für Menschen so erstrebenswert sein? Seit wann sind wir Maschinen? Ist denn noch niemandem aufgefallen, dass das menschliche Gehirn so was nicht leisten kann!? Ganz ehrlich: Vergiss es einfach wieder! Es ist schlicht unnötig!

Denn genau das Gegenteil, also Konzentrationsfähigkeit, ist die Eigenschaft, die gefragt und relevant ist. Wissenschaftlich erwiesen ist sogar folgendes: Sie wollten herausfinden, welche Eigenschaften Top Manager nutzen um erfolgreich zu werden, zu sein und zu bleiben. Man dachte lange, dass Multitasking die Lösung sei. Herausgefunden haben sie aber genau das Gegenteil. Managern ist allen eins gemeinsam: Sie widmen ihre volle Konzentration der Aufgabe oder der Person mit der sie sich gerade beschäftigen. Und diese Ausschließlichkeit wird auch sehr konsequent durchgehalten. Auch scheint ihnen zu eigen zu sein, ihre Konzentration sehr schnell auf eine neue Situation einstellen zu können und sich dementsprechend schnell einfühlen zu können. Und während sie sich auf diese EINE Sache konzentrieren, lassen sich diese Menschen auch herzlich wenig ablenken! Das Ganze kann man natürlich auch einfach und in einem Satz schreiben: Diese Menschen sind ganz und gar im HIER und im JETZT. Darauf konzentrieren sie sich – alles andere ist nicht relevant.

Daher besteht wohl die beste Übung darin, sein Mobiltelefon zur Seite zu legen, den Fernseher auszuschalten und auch alle anderen Ablenkungen einfach mal bleiben zu lassen… und sich einfach nur auf das hier und jetzt zu konzentrieren. Zum Beispiel auf dein Baby / Kind. 🙂

Und auch Lösungen finden sich deutlich schneller, wenn man ihnen seine Konzentration und ein bisschen Zeit schenkt.

Auf diese Weise hast du recht schnell Erfolg mit dem was du tust. Das ist super, denn dadurch steigt dein Selbstwert und du lernst dir selbst zu vertrauen! Du schaffst das! Vertrau dir! 🙂

 

Sei gläubig!

Okay, das hört sich für dich vielleicht seltsam an. Aber mir geht es hier nicht darum, Religionen vorzustellen und jemanden zu bekehren. Denn für diesen Punkt ist es grundsätzlich egal, an was genau du glaubst. Wichtig ist nur, dass du etwas glaubst und dich in das große Ganze eingebunden fühlst. Verbinde dich also mit einem Konzept, einer Religion, einer spirituellen Lehre oder was auch immer du für richtig, sinnvoll und nachhaltig empfindest. Es muss zu DIR passen. Es geht dabei nicht darum, die „Wahrheit“ zu finden oder zu propagieren – nein, vielmehr geht es darum, dass all diese Ideen, Konzepte und Religionen der Unterstützung von Menschen dienen. Darum ist es toll, in unserer Zeit eine so unglaublich große Auswahl davon zu haben! Denn genauso individuell wie die vielen verschiedenen Lehren und Religionen sind auch die Menschen, die die jeweiligen Wege gehen. Und ja, natürlich kannst du auch mehrere verschiedene Traditionen und Religionen miteinander mischen, wenn du damit besser klar kommst!

Daher solltest du dir nur eine Frage stellen:

Woran glaubst du WIRKLICH?

Für diejenigen, die jetzt innerlich schreien und brüllen „Ich glaube an nichts!“ – ich kann das verstehen. Meist kommt diese Haltung aus einer Enttäuschung heraus. Wie genau sie ausgesehen hat, weißt du vermutlich selbst am Besten. Ich kann dir aber so viel sagen: Völlig frei schwebend im Nix, ist das Leben wirklich stessig. Es ist schlicht wichtig, deiner Existenz einen Sinn zu geben. Denn schließlich kommt niemand sinnlos auf die Welt. 🙂 Das mindeste für mich ist daher: Glaube wenigstens an dich selbst.

 

Meditiere!

Ja, im familiären Mama-Alltag ist das eine Sache, die gerne zu kurz kommt. Meist aus Zeitmangel. Dabei ist es so wichtig und wertvoll! Inzwischen ist auch wissenschaftlich erforscht, was im Hirn während einer Meditation passiert. Ich finde es ganz spannend, würde hier jedoch zu weit führen und den Rahmen sprengen. Ich möchte dir trotzdem eine kleine Buchempfehlung aussprechen. Ein Buch, indem vieles erklärt wird (für diejenigen, die es ganz genau wissen möchten) inklusive Praktischer Tipps und Meditationen. Zum einen das Buch „Meditation für Dummies“ von Stephan Bodian und als Erweiterung „Achtsamkeit für Dummies“ von Shamash Alidina. Es gibt noch ein praktisches Übungsbuch dazu und verschiedene Erweiterungen zum Buch – ich mag sie dir gerne Nahe legen, denn ich habe sie sehr gerne gelesen!

Wenn du denkst, dass Meditation nichts für dich ist und zu lange dauert, so möchte ich dir gerne meine Sichtweise nahe bringen. Meditationen nehmen Angst. Wenn du eine ängstliche und unsichere Person bist, dann tun dir Meditationen immer gut! Die Auswirkungen einer Meditation ist bereits nach der zweiten Meditation für dich spürbar. Für die ersten 1-4 Meditationen solltest du dir schon ca. 20 Minuten Ruhe einplanen. Mit ein bisschen Übung lässt sich die Zeit jedoch schnell auf 10 und sogar 7 Minuten reduzieren.

Wie du meditieren möchtest, bleibt ganz bei dir. Du kannst CD’s nutzen oder dir Meditationen auf dein Handy speichern. Du kannst sie auch selbst einsprechen! Es gibt unzählige Meditations App’s (ich bin begeistert von 7Mind und Calm. Die Calm App ist auf Englisch aber gut zu verstehen).

Übe Fantasiereisen und Meditationen einfach mit deinen Kindern zusammen – das geht ab einem Alter zwischen 5 und 10 ganz gut. Kommt auf dein Kind bzw. deine Kinder an. 🙂 Es gibt unglaublich schöne Fantasiereisen für Kinder auf CD. Ans Herz legen kann ich dir hier die „Abenteuer-Reisen“ und die „Mutmacher-Reisen“ von Jennie Appel & Dirk Grosser. Wenn du deinen Kindern lieber selbst vorlesen möchtest, dann finde ich die Büchlein „Du bist nie allein! Für Kleine Yogis und Yoginis“ und „Du bist nie allein! Meditationen und Fantasiereisen, die Kinderseelen stark machen“ ganz wunderbar. Beide Bücher sind ebenfalls von Jennie Appel und Dirk Grosser.

Du siehst also: Alles halb so wild und 7 Minuten Zeit sind ausreichend. Das schaffst du! Glaub mir! 🙂

 

Die Meditation schließt meine ganzen vorangegangenen Vorschläge zu einem großen Ganzen zusammen und ist für mich in dieser Form wirklich rund. Hast du noch weitere Vorschläge? Dann schreibe mir gerne einen Kommentar!

 

Eine Übersicht aller Blogbeiträge die im Rahmen dieser Blogparade entstanden sind, findest du hier.

Ich wünsche dir und deiner Familie ein entspanntes, gesundes und gutes Jahr 2018!
Natalie Garbotz, Fotografin bei “Little Bird – leben in bildern”

 
 

4 comments
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  • Sabine10. Januar 2018 - 19:00

    Was für ein engagierter Beitrag! WOW! Da sind tolle Tipps dabei. Dich hätte ich mir für Babybauchbilder damals gewünscht … so eine engagierte Fotografin mit so viel Verständnis für Mütter. Leider hab ich nur ein paar ganz wenige Schnappschüsse von meinem Babybauch. Seufz. Gut, dass es dich gibt, und Mamas heute schöne Erinnerungen von sich machen lassen können.HerzensgrußSabineReplyCancel

    • Natalie11. Januar 2018 - 14:31

      Vielen herzlichen Dank, Sabine! Diese Rückmeldung freut mich sehr 🙂ReplyCancel

  • Barbara (diephotographin)12. Januar 2018 - 8:56

    Was für ein toller Beitrag! Den hätte ich gerne gelesen als ich einen Babybauch hatte. Aber einige der Tipps helfen mir auch jetzt noch (mit zwei Kindern) weiter. Vielen Dank dafür.
    Lieben Gruß | BarbaraReplyCancel

    • Natalie13. Januar 2018 - 19:00

      Liebe Barbara!
      Es freut mich, wenn ich dir mit meinen Inhalten ein bisschen weiterhelfen konnte 🙂
      Viel Erfolg beim umsetzen 🙂

      Alles Liebe,
      NatalieReplyCancel

Dein Babybauch-Shooting

Top oder Flop?

 

Ich erinnere mich gerade an meine eigene Schwangerschaft zurück. Warum waren mir eigentlich Babybauch-Bilder so wichtig? Für mich gab es keine Diskussion, dass ich Babybauchbilder machen lassen möchte. Aber warum macht man sowas? Ich meine, es ist ja nur ein „körperlicher Zustand“ … Quasi. Tatsächlich ist die Frage gar nicht einmal so leicht beantwortet. Ich habe mich auf Spurensuche für dich begeben und ich glaube, meine Ergebnisse sind recht erstaunlich. Denn es gibt nicht nur einen Grund… es gibt mehrere!

Grund 1: Meine erste Schwangerschaft!

Es war meine erste Schwangerschaft. Ich war aufgeregt und konnte die Veränderungen an meinem Körper nicht so recht fassen. Es war mir wichtig, diese Sache zu dokumentieren um es später auch noch verstehen zu können und dann die Chance zu haben es fassen zu können. Mich hat dieser Zustand absolut fasziniert!

Grund 2: Ich belohne mich selbst!

Ich wollte mich selbst für mein Durchhaltevermögen belohnen.

Nun, wenn man eine sehr leichte Schwangerschaft hat, ist das eventuell nicht nötig. An sich hatte ich ja auch eine leichte Schwangerschaft. Was mir zu schaffen machte, war die ständige Übelkeit. Bei mir war diese recht ausgeprägt. Ich verlor sehr schnell an Gewicht, konnte keine Getränke bei mir behalten – über Wochen und Monate hinweg. Ganz zum Schluss, als ich allein nicht mehr laufen konnte weil ich zu schwach war, habe ich meinem Mann erlaubt mich ins Krankenhaus zu bringen. Ich war lange 16 Tage dort und bekam regelmäßig Infusionen. Nach den 16 Tagen ging es mir dann merklich besser. Aber trotz allem konnte ich lange nicht ordentlich essen.

Grund 3: Anerkennung bekommen!

Ich vermute, fast jede werdende Mama kennt das. Die ist was unangenehm oder tut dir sogar weh. Das Kind hat zu stark auf eine ungünstige Stelle getrampelt oder dich die ganze Nacht wegen seiner Aktivität wach gehalten, etc. etc. Und stell dir vor: Eventuell jammerst du sogar, denn es geht dem Ende der Schwangerschaft zu und es wird einfach beschwerlicher! ABER: Dein Umfeld nimmt dich einfach nicht Ernst. Nein, es tut die Sache sogar ab. „Stell dich nicht so an!“ oder „Du hast es ja selbst so gewollt!“ sind dann häufige Sprüche. Vor allem von Männern. Dabei ist es doch so: Männer haben einfach keine Ahnung – schließlich können sie ja selbst nicht schwanger werden, wie sollen sie das dann auch verstehen können? Das ist ein Ding der Unmöglichkeit! Trotzdem: Es zehrt an den Nerven und man ist trotzdem irgendwie geknickt. Und genau so ging es mir auch! Und ja, ich habe mir über mein Fotoshooting die Anerkennung für das, was ich mit meiner Schwangerschaft leiste, einfach selbst geholt. Denn im aktuellen Zustand, wollte es mir ja niemand freiwillig geben, also musste ich ja wohl selbst dafür sorgen. 😉

Grund 4: Jede Schwangerschaft ist einzigartig und ein Wunder!

Ja, ich war nervös. Und ich bin auch felsenfest davon überzeugt, dass ich es wieder sein werde, sollte ich nochmal schwanger werden. Und ja, ich denke, dass so ein Wunder nicht an Reiz verliert, wenn es sich wiederholt. Es ist einfach nur ein weiteres, ergänzendes Wunder, welches gelebt werden möchte. Und genau dieses, mein persönliches, einzigartiges Wunder – das wollte ich auch als solches in Erinnerung behalten. So lange wie mir möglich. Ich möchte definitiv meinen Kindern und auch deren Kindern die Möglichkeit geben ihre Wurzeln kennen und verstehen zu lernen. Das ist weit mehr wert als pures Gold – zumindest in meinen Augen.

Nachdem ich jetzt erklärt habe, warum ich Babybauchbilder gebraucht habe, ist es an der Zeit nach deinem WARUM zu fragen. Warum möchtest du Babybauchbilder? 🙂 Dieses “WARUM” kannst du dir aufschreiben, wenn du magst. Wenn du es möchtest, kannst du es auch mit der Fotografin deines Vertrauens absprechen. Diese wird in der Regel darauf eingehen und deine Wünsche erfüllen. 🙂

Nachdem wir nun das „Warum“ geklärt haben, möchte ich hier noch einige praktische Tipps für deine Babybauchbilder geben.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein Babybauch-Shooting?

In der Regel sind die SSW 32 bis 36 ideal. Das ist aber auch kein festgeschriebenes Gesetz. Jedes Baby entwickelt sind anders und somit auch dein Bauch. Es gibt Bäuche die bereits mit SSW 30 sehenswert sind und genauso Bäuche die vor Woche 36 kaum auffallen, weil sie so klein sind. Daher ist es auch eine Sache der Absprache, wann nun genau fotografiert wird.

Worauf solltest du bei der Wahl einer Fotografin achten?

Gerade bei Schwangeren kann es vor allem im Sommer gerne mal zu Kreislaufproblemen kommen. Daher solltest du darauf achten, dass deine Wahlfotografin in jedem Fall Getränke für dich bereithält und eventuell auch einen kleinen Snack zum Essen. Ansonsten sollte dir der Bildstil gefallen und die Fotografin den Eindruck bei dir hinterlassen nicht nur nett sondern auch kompetent zu sein.

Wie lange sollte ein Babybauch-Shooting dauern?

Das ist unterschiedlich. Es hängt auch stark von deiner Kondition ab. Allerdings kann ich dir versprechen, dass eine professionelle Fotografin bereits in 30 Minuten sehr viele sehenswerte Motive findet. Mit ca. 60 Minuten Shooting sind vermutlich so viele wunderschöne Bilder deines Babybauchs entstanden, dass du sogar ein Buch damit befüllen kannst. 🙂

Und was ist mit der Sicherheit?

Nun, zur Sicherheit ist es empfehlenswert, wenn dein Partner, Mann oder deine beste Freundin mit dabei ist. Gerade bei ausgefallenen Ideen, wie zB. Unterwasserbildern kann es schnell passieren, dass der Kreislauf in die Knie geht. Daher ist es sinnvoll, dass bei anstrengenden Shootings eine Person deines Vertrauens dabei ist.

Was soll ich zu meinem Babybauch-Shooting mitbringen?

Eine unglaublich häufig gestellte Frage! Das ist eine reine Absprache-Sache zwischen dir und deiner Fotografin des Vertrauens. Ich rate meinen Kundinnen immer zu einem schönen BH in weiß und schwarz mit dazu passenden Panties. Natürlich ist auch Spitzenunterwäsche erlaubt, sofern dir diese noch passt. Eine gute Fotografin sollte aber immer Ausweich-Outfits im Studio haben um dir auszuhelfen. Der Rest ist, wie bereits beschrieben, reine Absprache.

Wie entstehen emotionale Bilder? Wie schaffst du es, diese Emotionen auf ein Bild zu bekommen?

Nun, für mich ist genau DAS die kreative Arbeit. Ich lerne meine Kundinnen besser kennen und lerne diese einzuschätzen. Das ist super, denn dadurch weiß ich wie du dich fühlst und was dir wichtig (oder auch unwichtig) ist und ob es Dinge gibt, die dich belasten. Ich setze dies bewusst in Bildern um indem ich dich gezielt in meine gewünschte Stimmung bringe. Das passiert durch unsere Unterhaltung, durch Musik, durch das ganze Umfeld und ja, auch durch Glitzer 😉 . Und da ich eine offene, warmherzige Atmosphäre ungemein schätze, versuche ich die natürlich auch herzustellen. Wichtig ist dabei immer, dass sich alle wohlfühlen. Denn genau so entstehen die besten Bilder!

Welche witzigen Ideen hast du für ein Babybauch-Shooting?

Nun, das sind eine ganze Menge! Am besten liste ich hier mal auf, was mir da so einfällt. 🙂

  • Boudoir-Bilder mit Dessous
  • Familienbilder mit Babybauch (und natürlich Solo-Bilder von dir)
  • Babybauchbilder am, im und unter Wasser
  • Babybauchbilder mit bemaltem Bauch (mit einem Bild nach deinem Wunsch)
  • Babybauch-Bilder mit Bodypainting (nicht nur Bauch sondern darüber hinaus)
  • Sinnliche Bilder bei dir zu Hause mit einem guten Tee in der Hand
  • Milchbad Bilder von dir und deinem Babybauch
  • Wasser- oder Milchkleid Bilder
  • Bilder im Boho-Style
  • Bilder draußen, gerne auch bei Sonnenuntergang
  • Romantische Bilder in Kombination mit Architektur
  • Romantische und leichte Bilder im Gegenlicht
  • Bilder, die dein Lieblingshobby mit einbeziehen, wie zum Beispiel Tanzen

So, das war jetzt nur ein kurzes Beispiel-Brainstorming. Es gibt zig Möglichkeiten persönliche Bilder zu erschaffen, die authentisch und natürlich sind. Dazu eine gute Portion Witz und Kreativität, dann kann bei deinen Babybauchbildern nichts mehr schief gehen!

 

Fazit: TOP!

Babybauchbilder sind eine wunderbare Erinnerung und ermöglichen deinen Kindern, dass sie verstehen und sehen können, woher sie kommen. Sie lernen Ihre Wurzeln kennen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn durch Bilder können sie das besser verstehen, als nur durch Erklärungen. Diese Erinnerungen sind gleichzeitig deine Fußstapfen, die du hinterlassen wirst. In deiner Familie und in den Herzen deiner Kinder und vielleicht sogar Enkel. Und im Sand. 😉 Gleichzeitig ist es im hier und jetzt eine wundervolle Belohnung und Anerkennung deiner Leistung. Warum auch nicht? Dieser kleine, nette Nebeneffekt steht meines Erachtens nach jeder Frau zu. DIR auch!

 

Du möchtest mich kennenlernen?

Gerne! Vereinbare einfach ein kostenloses, unverbindliches Kennenlernen mit mir!

Deine Natalie

 

 

13 comments
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  • Ronja23. September 2017 - 14:48

    Hallo liebes,
    Ich finde so ein babybauch shooting eine tolle Idee! Wie du schon schreibst: jede Schwangerschaft ist etwas ganz besonderes. Einfach ein Wunder! Liebe Grüße ronja ReplyCancel

    • Natalie23. September 2017 - 18:00

      Liebe Ronja,
      ja, da hast du Recht damit. Wenn ich mich mit anderen Mami’s unterhalte sagen sie auch nach mehreren Kindern meist immer noch das gleiche. 🙂 Es ist schon faszinierend, wie ausgeklügelt da der menschliche Körper ist. 🙂ReplyCancel

  • LIV23. September 2017 - 14:57

    Ich werde zwar lange noch nicht schwanger sein, da ich noch nicht einmal die Schule fertig habe, aber den Beitrag find eich trotzdem interessant. Die Bilder sind sicher eine schöne Erinnerung. 🙂
    Das mit der Übelkeit hört sich ja wirklich schrecklich an!
    Liebe Grüsse LivReplyCancel

    • Natalie23. September 2017 - 18:03

      Liebe Liv!
      Ja, eine Erinnerung ist es in jedem Fall und eine wichtige dazu!
      Und keine Angst wegen der Übelkeit 🙂 Das ist ebenfalls bei jeder Frau anders. Die Wahrscheinlichkeit, dass es so schlimm wird wie bei mir ist sehr, sehr, sehr gering. Ich habe bisher nur noch eine andere Mami kennengelernt, bei der das ebenfalls so ausgeprägt war. Trotzdem ist es natürlich unangenehm. “Jede Medaille hat zwei Seiten.” – Passt perfekt zum Zustand. 🙂ReplyCancel

  • Ina Apple23. September 2017 - 15:21

    Also ich habe es in meiner Schwangerschaft immer vermieden, dass Fotos von mir gemacht wurden. Nicht nur die dicke Kugel, auch die generelle Gewichtszunahme fand/finde ich schrecklich und ich arbeite immernoch daran, die überflüssigen Kilos wieder loszuwerden. Eine Motivation ist es allerdings schon, wenn ich dann doch Bilder von mir in hochschwangerem Zustand sehe und einfach entsetzt bin. Da fällt das Sporteln und auf die Ernährung achten gleich viel leichter! 🙂
    Liebe Grüße, InaReplyCancel

    • Natalie23. September 2017 - 18:06

      Hallo liebe Ina!
      Ich verstehe dich absolut, auch wenn bei mir genau das Gegenteil der Fall war. Ich hatte in diesem speziellen Punkt einfach Glück bzw. ich habe Anfangs einfach so viel abgenommen, dass ich um jedes Gramm froh war, dass ich später wieder zugenommen habe. Aber ich bin auch davon überzeugt: Auch wenn man sich nicht immer “voll super” und wunderschön fühlt während so einer Schwangerschaft: Es ist und bleibt eine wichtige Erinnerung! Und es ist ja nicht so, dass man gewisse “Probleme” nicht retuschieren könnte. Ich mache das gern! Für mich jedenfalls waren meine Bilder die Belohnung für mein Durchhalten. 🙂ReplyCancel

  • Melli23. September 2017 - 16:38

    Hi Natalie,
    Ich finde Babybauchbilder immer total schön und sie sind eine wunderschöne Erinnerung an eine ereignisreiche Zeit.
    LG Melli ReplyCancel

  • Liam23. September 2017 - 16:59

    Die Bilder werden sicher auch für das Kind interessant sein. Finde die Idee mit dem Babybauch-Shooting auch gut, auch wenn ich noch nie ein eigenes durchgeführt habe (als Fotograf).ReplyCancel

    • Natalie23. September 2017 - 18:08

      Ja, Babybauchshootings werden, wie ich finde, häufig unterschätzt und vergessen. Bei vielen “läuft das einfach so mit”. Dabei finde ich gerade bei diesen Bildern Kreativität sehr, sehr wichtig. Man muss ja nicht gleich ein ganzes Buch mit den Bildern befüllen! Aber nur weil eine Schwangere vielleicht nur 2-3 Bilder von ihrer Schwangerschaft möchte, heißt das ja nicht, dass ich an der ‘Qualität’ sparen kann.ReplyCancel

  • Linni23. September 2017 - 17:44

    Hallöchen,
    das ist ja mal ein tolles Thema 🙂 Falls ich irgendwann mal ein Kind bekomme, werde ich vorher auch ein Babybauchshooting machen 🙂
    Liebst Linniwww.linnisleben.deReplyCancel

    • Natalie23. September 2017 - 18:09

      Liebe Linni!
      Ich bin gespannt! 😉ReplyCancel

  • Mimi23. September 2017 - 20:28

    Ich finde generell sowas super, wenn man so ein schönes Ereignis für die Ewigkeit festhalten kann. Leider war Gott nicht gnädig mit mir. Ich werde nie erfahren wie sich eine Schwangerschaft anfühlt. Ist bestimmt schön und wenn man sowas festhalten kann ist noch schöner. 
    Liebe Grüße 
    Mimi ReplyCancel

  • Elina P.23. September 2017 - 20:54

    Wenn ich mal selber irgendwann soweit bin, werde ich so ein Shooting auch auf jeden Fall mal machen! Ich finde, dass das wirklich schöne Erinnerungen sind und sich das Kind vielleicht mal auch die Mama so angucken würde 🙂 Liebe Grüße, ElinaReplyCancel

Babyshooting: Von der Idee zum fertigen Bild

 

Hallo meine Liebe!

Heute möchte ich dir ein ganzes Babyshooting zeigen. Von der Idee über den Aufbau bis zum Babyshooting selbst und dem fertig bearbeiteten Bild.

Das war ganz schön viel Arbeit und ich bin sehr stolz darauf. Wie ich arbeite und strategisch Ideen sammle, habe ich bereits hier beschrieben. Solltest du diesen Beitrag nicht gelesen haben, empfehle ich dir, das nachzuholen! 🙂

Im vorangegangenen Beitrag habe ich dir erklärt, dass ich alle meine Ideen in Form von Moodboards sammle. So ganz stimmt das nicht, ist mir aufgefallen. Ich schreibe sie mir auf, fotografiere eventuell inspirierendes, sammle Bilder die mich inspirieren. Das Moodboard erstelle ich aber erst für ein konkretes Fotoshooting. Hier ist alles vermerkt was ich wissen muss um das kommende Fotoshooting aufzubauen und zu fotografieren. Teilweise auch die Lichtsituation mit einer kleinen Handskizze. Ich habe für dich hier ein komplett erstelltes Moodboard. Dieses ist aber besonders – ich werde exakt 2 Fotoshootings damit machen und beide werden völlig anders aussehen! 🙂 Heute darfst du dich über das „Kürbis-Fotoshooting“ freuen!

Das Herzstück jedes Fotoshootings

EIN MOODBOARD

 

Nachdem ich nun meine Idee fokussiert habe, war klar, was ich möchte. Die Lichtsituation habe ich hier jetzt nicht extra vermerkt, weil es nichts außergewöhnliches ist. Die Bilder sind auch größtenteils mit meinem Smartphone fotografiert, denn die Qualität ist hier nicht unbedingt entscheidend. Ein Moodboard ist als eine Art Skizze zu verstehen und ist dementsprechend grob gehalten.

Der Aufbau des Sets

Auf der Basis dieses Moodboards habe ich dann mein Set aufgebaut.setaufbau

Hier noch ein kurzer Schwenk zum Thema „persönlicher Bezug“: Hier habe ich einen Holzhocker verwendet – dieser ist von meinem Mann selbst gemacht. Extra für Fotoshootings und für nichts anderes. Der Kürbis… ein Riesenkürbis, Sorte Roter Zehnter. Selbst gepflanzt, gepflegt und geerntet! Und wir wundern uns schon das ganze Jahr über, dass dort überhaupt Kürbisse wachsen! Danach war alles ganz einfach. Ich habe den richtigen Zeitpunkt abgewartet, meinen kleinen Spatz in die richtige Klamotte gepackt und auf geht’s!

 

Das Babyshooting

Wie das Fotoshooting lief kannst du in diesem Video sehen. Und ja: Das Fotoshooting dauerte ca. 10 Minuten und ich habe rund 40 Bilder fotografiert. 😉 Mein Sohn und ich sind ein eingespieltes Team.

ACHTUNG: Fremde Babys und Kinder setze ich nicht auf Hocker ohne Lehne! Du solltest das auch nicht tun, wenn du dir nicht 100% sicher bist, dass nichts passieren kann!

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=51gxAxxlRAM&feature=youtu.be

So! Nachdem du nun weißt, wie ich das alles fotografiert habe, ist es jetzt an der Zeit dir Vorher-Nachher Bilder zu zeigen damit du mir auch glaubst, dass die Ergebnisse brauchbar sind! Auf die detaillierte Bearbeitung gehe ich jedoch nicht ein, denn das wäre einfach zu viel „Dosis“ für diesen Beitrag.

Es freut mich sehr, dass du mich auf meinem Weg durch mein kleines Kürbis-Fotoshooting mit meinem Sohn begleitet hast. Wenn es dir gefallen hat, dann freue ich mich riesig über deinen Kommentar und dein Feedback! Schreibe mir also gerne einen Kommentar unter diesen Artikel! 🙂

 

Dir ist das alles zu komplex, zu viel und du möchtest das viel lieber von einer Spezialistin fotografieren lassen?

Dann freue ich mich über deine Kontaktaufnahme zu mir!

 

Ich wünsche dir einen wunderbaren Start in den Tag!
Natalie

 

 

 

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Wie ich mein Kind selbst fotografiere

Planung & Ideen für dein Babyshooting

 

Vor einiger Zeit stellte mir eine junge Dame die Frage:

„Natalie, wie würdest du dein Kind fotografieren?“

Ja, das ist eine sehr gute Frage! Und ich erkannte, dass ich bereits so einiges mit meinem Sohn fotografiert habe. Da er diese Woche bereits 12 Monate alt wird, habe ich mir überlegt, dich an meinen Fotoshootings mit ihm teilhaben zu lassen. Vom Babyshooting bis zum Geburtstags-Shooting sozusagen.

 

Alles eine Frage des richtigen Zeitmanagements

Heute möchte ich darüber schreiben, wie ich das zeitlich angestellt habe. Ich möchte dir zeigen, wie ich fotografiert habe und dir die Möglichkeit geben, mein System kennen zu lernen. Für mich war eine Sache klar: Es darf nicht zeitaufwendig sein! Es muss schnell umzusetzen, persönlich und mit Bezug zu uns sein.

 

Meine Planungstipps für dein Babyshooting

  • Neugeborenenbilder innerhalb der ersten 10 Lebenstage. Mit der ganzen Familie, bitte!
  • Kurze Fotoshootings im Abstand von 4 Wochen. Zeitaufwand ca. 30 Minuten.
  • Meilenstein-Fotoshootings mit 3, 6, 9 und 12 Monaten. Zeitaufwand ca. 30 Minuten.
  • Freizeitbilder fotografiere ich laienhaft und reportageartig. Dafür benutze ich nur meine „kleine“ Kamera. In meinem Fall die Nikon Coolpix P7000, eine Bridge-Kamera. Wahlweise geht natürlich auch dein Smartphone!

Dadurch ist sichergestellt, dass ich nicht zu viel Zeit investiere. Trotzdem habe ich viele gute Bilder zur Verfügung. Natürlich gebe ich die dann auch gerne an Verwandtschaft und Freunde weiter.

Himmel, was soll ich denn mit so vielen Babybildern?!

“Schön, dass du so viele Bilder machst! WAS machst du bitteschön mit denen? Wer soll denn so viele Bilder aufhängen?” Das sind jetzt bestimmt die Fragen, die du dir stellst, wenn du all das liest. Richtig?

Aber genau das ist der Punkt. Ich hänge die Bilder sicherlich nicht alle auf! Ich habe mehrere Verwedungen und fotografiere hauptsächlich für folgende Anlässe:

  • Familienblog der von unseren weit entfernten Verwandten angeschaut werden kann. Dieser ist nicht öffentlich und kann nur mit einem Passwort angeschaut werden.
  • Fotoalben für mich und meinen Mann
  • Leinwände und Drucke zum verschenken, aufhängen und um Karten zu gestalten.
  • Fotobücher um diese als Weihnachtsgeschenk zu verschenken.

Du siehst, ich habe genügend zu tun. Trotz allem bleibt nun noch die Frage offen, wie ich es geschafft habe, die Zeiten meiner Fotoshootings so kurz zu halten.

 

Du solltest deine Shooting-Ideen sammeln

Ich erstelle immer dann, wenn ich eine Idee habe, Moodboards. Oder besser gesagt: Ich schreibe mir meine Ideen auf. Das ist besonders wichtig, denn man vergisst im Alltag alles viel zu schnell. In meinen Moodboards halte ich fest, was ich gesehen habe, welche Farben mir gefallen oder einfach Gegenstände, die ich benutzen möchte. Manchmal skizziere ich mir auch die Lichtsituation oder den Gesamtaufbau. Wenn ich etwas in mein Babyshooting einbeziehen möchte, bereite ich alles einen Tag vorher vor. Ich lese meine Notizen und richte mich nach diesen. Das dauerte meistens ca. 15 Minuten.

 

Das richtige Timing für’s Babyshooting

Wie jede Mutter weiß ich ungefähr wann unser Sohn schläft. Wann er wach ist, hunger hat oder wieder schläfrig werden müsste. Mit diesem Wissen habe ich mir das Zeitfenster ausgesucht, in dem die Laune am besten sein sollte. Theoretisch. Das hat nicht immer geklappt. Im Großen und Ganzen war es meistens gut. Wenn nicht, musste ich improvisieren. Aber auch das hat immer gut geklappt. Ich hatte ja keinen Streß! Es war ja alles fertig vorbereitet. Ich musste mir also keine Gedanken machen!

 

Wie du dein Babyshooting kurz hälst

Das Shooting selbst versuche ich so kurz wie mir möglich zu halten. Ich denke, wir Mütter wissen einfach, dass Babys gute Laune nicht unbegrenzt ist. Ich fotografiere meine vorbereiteten Aufbauten also schnellstmöglich. Viel Mühe stecke ich konkret in die Animation meines Sohnes. Denn je älter ein Baby wird, umso schöner kann es lachen. Und das will ich natürlich festhalten! Wenn er anfängt zu jammern oder gar zu weinen, höre ich immer sofort auf. Ein Shooting soll ja Spaß machen und keine Angst!

Meine Art zu positionieren: Ich bringe ihn in eine bestimmte Position oder Situation. Ich fotografiere schnellstmöglich. Die Perspektiven versuche ich stark zu variiieren um für Abwechslung zu sorgen. Je nach Alter, kann man auch das Kind selbst etwas tun lassen oder Requisiten nutzen um Abwechslung zu schaffen. Positionswechsel habe ich immer erst mit ihm gemacht, wenn ich zwischen 5 und 10 Bilder vom Motiv hatte. Das versuche ich heute noch so. Gerade bei sehr kleinen Babys ist das von Vorteil. Denn je öfter man das Baby hin und her positioniert, umso schneller reagiert es genervt (Ausnahmen bestätigen die Regel 😉 ).

 

Requisiten-Inspirationen für dein Babyshooting

Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ich habe viel experimentiert und auch Bilder in ziemlich außergewöhnlichen Situationen fotografiert. Und ja, auch zu ungewöhnlichen Zeiten und an untypischen Orten. Wenn du auf meine Facebookseite schaust, dann wirst du diese Woche noch viele Tipps erhalten und Bildbeispiele sehen.

Hier noch eine kleine Liste von möglichen Requisiten für dich. Ich freue mich, wenn ich dich damit inspirieren kann und du etwas Neues ausprobierst!

  • Alles was im eigenen Garten wächst (Grünzeug, Blüten, Zweige, Früchte…)
  • Stoffe, Tischdecken, Decken allgemein
  • Stillkissen
  • Lieblingsoutfits aller Art (oder Geschenke, Selbstgemachtes)
  • Lebensmittel (Milch, Wasser, Kürbis, Salat…)
  • Eimer, Körbe, Kisten aller Art
  • Deine eigene Kleidung (Dein Lieblingswollpullover ist einen Blick wert!)
  • Die Kleidung deines Kindes / Babys (Schühchen, Söckchen, Schnullerkette, etc.)
  • Spitzendeckchen aus Omi’s Schrank
  • Alles, was du in deiner Deko-Kiste finden kannst 🙂
  • Papeterie (Tonpapier, Geschenkpapier, Krepppapier, Seidenpapier …)
  • Spielzeuge & Plüschtiere (Seifenblasen, Konfetti, Glitzer, Holzklötzchen …)

 

Wenn dir das alles nun zu technisch und theoretisch war:
Auf meiner Facebook-Seite findest du viele interessante Infos und Videos zu verschiedenen Themen. Ich freue mich, wenn du vorbeischaust und dein Feedback hinterlässt! http://www.facebook.com/littlebirdbayreuth/

Ich wünsche Dir alles Liebe und viel Erfolg beim fotografieren und ausprobieren.
Deine Natalie

 

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